National IFYE Conference und Biggest Rodeo of NE

4 Tage Conference und ich will nur noch schlafen, so müde bin ich!
Mir wurde erzählt, dass diese Conferencen meist sehr langweilig sind und dass es sich nicht lohnt dort hin zu gehen. Ich kann euch sagen: Es hat sich NICHT bestätigt! Es war einfach super!

Dienstag: Wir ins um 19 Uhr in Omaha im Hotel „Emiassy Suites“ angekommen. Ich hab mir eine Suite mit Dotti, Mari und Dotti’s anderen Tochter Amy geiteilt. Wie immer mit dieser Familie standen wir mal wieder ziemlich unter Zeitdruck. Als wir ankamen haben wir schnell eingecheckt, etwas gegessen und dann kam auch schon Maximilian auf mich zu, damit wir noch schnell unseren Auftritt für die um 8 Uhr startende Talentshow durchzugehen. Dann ging es auch schon los…

Wir waren als erste an der Reihe. Unser Talent: Wir haben ca. 200 IFYE’s (Durchschnittsalter lag zwischen 60 und 70) ein deutsches Lied „Das rote Pferd“ plus Tanz beigebracht. Selbst die alten Leute die kaum stehen konnten haben mit gemacht, wir haben alle gelacht und der ganze Raum hat gebet. Definitiv hatte die Gruppe den meisten Spaß bei unserem Auftritt.

Weitere Talente: Meine 3. Hostmum Barb hat gesungen; eine Frau hat Flöte gespielt; die Taiwanesen haben uns einen taiwanesischen 4H-Tanz beigebracht; Mari, Ami, Barb und ein paar andere IFYE’s haben Wasser gespuckt (eine Art Regentanz) und ein paar Poetry Slam’s… Nachher haben die 3 besten Talente einen Preis bekommen. Wir haben keinnen bekommen. Konnte ich echt nicht verstehen! Unser Auftritt war zwar nicht reibungslos (Die Boxen haben gesponnen und wir waren manchmal ein wenig durcheinander) aber gelacht wurde definitiv am meisten!

Mittwoch: Mittwoch gab es einen sehr interessanten Vortrag von Dean Jacobs. Er hat ca. 1 Stunde in Englisch über seine Erfahrungen gesprochen, die er auf seinen Reisen durch die ganze Welt gemacht hat. Ich hab genau 1 Stunde ganz aufmerksam zugehört ohne dass ich einmal das Gefühl hatte, dass es zu viel Englisch auf einmal ist. Er hat über die Freundlichkeit der Menschen erzählt, die ihm in anderen Ländern entgegen kam, die vielen Unterschiede der Kulturen und die doch vorhandenen Ähnlichkeiten aller Menschen. Maximilian und ich waren uns einig, dass man leicht neidisch wird, wenn man das alles hört. Der Mann hat sein Haus verkauft um genug Geld zu haben für seine Weltreise. Ich wünschte, ich hätte ein eigenes Haus….

Nach dem Mittagessen fanden Workshops statt. Ich bin zu einem gegangen, bei dem es um ein Projekt in Mongolia ging. Wir haben Taschen für die Kinder dort genäht und gestaltet. War wirklich witzig die Jungs mit Bügeleisen und an der Nähmaschine zu sehen 😉 Und wie stolz sie waren, als sie eine Tasche fertig hatten.

Nach dem Workshop sind Maximilian, ich, Michelle (IFYE from Kansas), Andrew (IFYE from USA) und Helen (IFYE from Illinois) ein bisschen in der Altstadt herum geschlendert. Ich hab Green Tea Ice Cream probiert und sie war echt eklig (auch wenn Helen genau das Gegenteil behauptet hat). Später kamen auch die Taiwanesen Eddy, Lai und Vicky dazu. Wir waren noch in einem Christmas Shop „Tannenbaum“ und in einem Second Hand Laden (es war eher Gerümpel und Schrott anstatt brauchbare Second Hand Antiquitäten.)

Den Abend haben wir mit Quatschen im Hospitality Room und danach mit Kartenspielen verbracht! Spoon’s and Nut’s… all the time 😉

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Donnerstag: Standen Touren bevor.  Ich hab mit Max und einem Bus alten IFYE’s  an der Agriculture Tour teilgenommen. War wirklich interessant! Die Tour begann mit der Besichtigung eines Polizei-Pferde-Betriebs, von dort ging es zu einer Feedlot mit 40.000 Cattle. Das war wirklich spannend! Wir haben 40.000 Hähnchen in einem unserer Ställe und die haben fast 7 km Maststall (12 Ställe insgesammt) für die Cattle. Anschließend sind wir über einen Rennpferdetrainingsbetrieb gefahren und von dort zu Oxbow Animal Health, einer der weltweit führenden Hersteller für Kleintierfutter, dessen Sitz in Nebraska ist. Dort bekamen wir eine Führung und konnten uns all die verschiedenen Produkte für die verschiedenen Tierarten oder Krankheiten ansehen und wie das Heu in Plastiktüten verpackt wird. Abends, zurück im Hotel hat dann ein Dinner mit paralell laufender Auktion statt gefunden. Ich hab zwei Bücher mit Fotografien ersteigert 😉 Eins über Nebraska und das andere über Vögel. Ich wusste nicht, dass die zusammen gehören 😀 Vögel sind normalerweise nicht so mein Fall. Den Restabend haben Max, Eddy, Michelle, Amy, Lai, Vicky, Andrew, Helen und ich wieder mit Kartenspielen im Hospitality Room verbracht.

Freitag: Hab ich ausgeschlafen, Frühstück verpasst und die langweiligen Meetings verpasst. War trotzdem nicht genug Schlaf, nachdem wir bis 3 Uhr gespielt haben! Nach dem Mittagessen sind die IFYE’s, die wollten zu „the Mission“ gefahren und haben Kleidung sortiert und auf Bügel gehängt. Man hatte wirklich das Gefühl etwas Gutes zu tun. Anschließend haben wir eine Führung durch die Räume bekommen, wo die „Obdachlosen“ 3 Monate lang leben können. Es gibt ein Teil wo Familien leben, ein Teil wo Frauen leben und ein Teil wo nur Männer leben. Für die Kinder gibt es viele Aktivitäten und da sie auf normale Schulen gehen, sind sie die ersten die morgens in den Schulbus steigen und die letzten die nachmittags aussteigen. Das verhindert das Verspotten der anderen Schüler.

Nachdem wir wieder im Hotel waren haben wir uns alle total beeilt, da ein schickes Dinner in einem anderen Gebäude stattfinden sollte. Die IFYE’s sollten sich so kleiden, wie die Menschen in ihrem Reiseland. Also haben sich Dotti und Amy in ihre Dirndl gezwengt und Mari hat einen Hut angezogen und man konnte sehen, dass sie in Australien war. Wir Incoming-Ifye’s sollten uns einfach nur schick anziehen. Trotzdem eine Herausforderung wenn man nur 25 kg Klamotten mit sich hat (Hauptsächlich alltagstauglich).

Wie ich finde, war es der beste Abend. Wir hatten gutes Essen (ein bisschen zu amerikanisch, aber da werde ich mich wohl nie dran gewöhnen), nach dem Essen sind wir ins Untergeschoss gegangen wo es jede Menge „Rätsel“ gab. Zum Beispiel 4 unterschiedlich geformte Klötze die man zu einem „T“ Formen musste. Das war wirklich nicht einfach! Wir hatten jede Menge Spaß auf jeden Fall! Als das Unterschoss geschlossen wurde, haben wir die Tanzfläche gestürmt, haben das Flieger-Lied und ein paar andere Lieder getanzt. Meine letzte Hostsister Anna war auch mit dabei. Sie ist 10 und ziemlich laut. Als die DJ’s aufgehört haben zu spielen sind wir zurück zum Hotel gelaufen und haben – mal wieder – Karten gespielt. Um 3 Uhr bin ich ins Bett gegangen, weil wir den nächsten Tag ja auf die Buffalo County Fair und zu dem GRÖßTEN RODEO NEBRASKA’s wollten.

Samstag: Stand die erste Verabschiedung bevor. Auf der Orientation hab ich mich nicht viel mit den anders sprachigen unterhalten, weil es einfach nicht ging. Ich hab sie nicht gut verstanden und konnte auch einfach nicht antworten. Nach 5 Wochen in den Familien konnten wir aber alle besser Englisch und wir hatten auf der Conference echt richtig viel Spaß! Der Abschied viel wirklich schwer.

Um 9 Uhr bin ich also mit Mari und Dotti los gefahren nach Kearney (wo Dotti’s Enkel Cash und Cole wohnen) zur County Fair. Cash und Cole’s Papa ist der Manager der Fair. Wir hatten also freien Eintritt für alle Fahrgeschäfte. Es war allerdings so heiß dort, dass wir uns mehr im Gebäude aufgehalten haben, als auf der eigentlichen Fair. Um 4 sind wir mit Cash, Cole, Amy und ihrer Tochter Bred dann nach Burwell zu dem Rodeo gefahren und haben dort auch Jim getroffen. Das Rodeo war riesig! Und es war viel besser als die Rodeo’s die ich vorher gesehen hab. Bis auf das Bullriding. Da man so weit weg war, konnte man bei dieser Disziplin kaum was erkennen. Die anderen Disziplinen (Steer Wrestling, Wild Horse race, Jounior Steer Riding, Sattle Bronc Riding, Chariot Race, Down Roping, Drill Team Dance, Team Roping, Chuckwagon Race, ect) Es gab also nicht nur das typische Rodeo, sondern auch Kutschenrennen und Pferdeatleten. Achja, und der jüngste Junge beim Steerriding war 10 Jahre alt 😉 Und er hat es echt gut gemacht!!

Sonntag: Heute war ich mit den Roseberrys ein letztes Mal in Dunning in der Kirche und dann haben sie mich nach Lexington gebracht. Ich war so traurig mich von ihnen verabschieden zu müssen. So gerne wäre ich noch länger bei dieser Familie geblieben! Wir hatten unglaublich viel Spaß und ich sieh haben mich wie ein Familienmitgleid integriert! Trotzdem hab ich nicht nur ein weinendes, sondern auch ein lachendes Auge, denn ich bin mir sicher, dass auch meine Zeit mit den Baties sehr witzig werden könnte!

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3 Gedanken zu „National IFYE Conference und Biggest Rodeo of NE

  1. Wow Chiara!
    Wieder total tolle Bilder und man merkt einfach immer nur, wie viel Spaß dir das alles macht!!! Finde ich so toll, obwohl ich wirklich auch ein wenig neidisch bin!
    Aber ich freue mich für Dich!
    Liebe Grüße
    Bettina

  2. Es hört sich an dass ihr eine schöne national conference hattet?! wie schön, Andrew und Helen waren im letzten Jahr auch in Finnand zur Europa Konferenz, Andrew war unser DJ King, wir hatten viel spaß 😉 viele Grüße bis bald
    Gesche

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