Auf Wiedersehen! Ich werde wieder kommen!

An dem zweiten Tag Chicago hat mir Larry dann mal die Towntown gezeigt. Als wir auf den Straßen zwischen den Hochhäusern gefahren sind, konnt ich meinen Kopf garnicht genug verrenken, um das Ende oben im Himmel zu sehen – Bis Larry dann einfach das Dachfenster aufgemacht hat und ich dort durch sehen konnte.

Erster Stop war dann also der ca. 450 Meter hohe Willis, oder auch Sears Tower. Er ist das höchste Gebäude in ganz Chicago.

Durch Zufall ist genau in dem Moment ein Mini-Twister (Wasser-Tornado) entstanden. Das ist wirklich spannend, denn es sieht so aus als würde sich die Wolke nach unten in den Lake Michigan bohren. Ganz rechts auf dem Bild entsteht er gerade. Man sieht noch nicht den ganzen Tornado, dafür aber schon, wo er das Wasser des Sees aufwirbelt.

Könnt ihr euch vorstellen, wie es ist, auf Glas zu stehen, wo durch man 450 Meter in die Tiefe sehen kann? Es war beeindruckend und mir waren die Knie weich!

Larry und ich

The Bean

Ich hab mir an diesem Tag wirklich Plattfüße gelaufen!

Meinen letzten Tag haben wir dann im Zoo verbracht – nochmal Plattfüße.

Ein Chipmunk. Überall in Amerika, wo ich bis jetzt war, habe ich haufenweise Eichhörnchen und Chpimunks gesehen. Selbst in den Großstädten!

Und Dienstag mittags sind wir dann also zum Flughafen gefahren und es hieß endgültig Abschied von meinem Traumland zu nehmen. Larry hat mich zu der Lichtschranke gebracht und dann musste ich selber meinen Weg finden. War auch ziemlich einfach eigentlich. Da es der 11. September war, sind wohl auch nicht alle Flugzeuge ausgebucht gewesen. Ich saß also bei meinem Gate und nach ungefähr einer Stunde wurde eine Durchsage gemacht, dass irgendetwas an dem Flugzeug kaputt sei und es 5 Stunden Versptung geben würde. Na toll. Was soll man denn in 5 Stunden so ganz allein am Flughafen anstellen!? Mich hat dann erstmal eine Frau auf englisch angesprochen und mich ausgefragt, da ihr anscheinend genauso langweilig war. Anschließend hat mich die Frau die auf der anderen Seite neben mir saß auf Deutsch angesprochen. Ich war erstmal viel zu überfordert um richtig antworten zu können. Deutsch, was ist das denn? Sie hat mir erzählt, dass ihre Eltern beide aus Deutschland kamen und sie eine Deutschlehrerin in dem Bundesstaat Idaho sei und erst im Nachhinein ist mir aufgefallen, dass ich irgendwann doch nur noch auf englisch geantwortet habe.

Nachdem sie dann aber irgendwann den Gate verlassen hat um etwas zu essen zu suchen, hat mich ein anderer Mann angesprochen. Er schiehn mir sehr jung und auch seine Frau sah sehr jung aus. Sie hatten 3 kleine Kinder dabei. Er hat mich ebenfalls auf deutsch angesprochen, aber mit irgendeinem Akzent, den ich irgendwie nicht zuordnen konnte. Er hat mir erzählt, dass er in Kanada lebt, ich war mich aber sicher, dass es kein kanadischer Akzent war. Ich habe dann heruas gefunden, dass er in Russland groß geworden ist, 11 Jahre in Deutschland gelebt hat und nun seit 11 Jahren in Kanada lebt und noch 4 Kinder hat. Ich hab mich dann also die kompletten 5 Stunden mit dieser Familie zusammen gesetzt und unterhalten bis die Frau mich irgendwann gefragt habe, wo ich denn sitze. Wie der Zufall es will, hatte ich meinen Sitzplatz direkt neben der Frau. Wirklich witzig! Allerdings hatte sie ja ihren kleinen Sohn dabei und es hat den ganzen Flug nach Babywindeln gestunken – Toll! Aber ich will mich ja nicht beschweren, schließlich waren letztes mal, als meine Eltern mit mir und Malte nach Amerika geflogen sid, die jenigen, die genau so gestunken haben.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s